SPD/Grüne/FWG legen bei Jagdsteuer Scheinkompromiss vor

(05.12.2017) "Der von SPD, Grünen und FWG erneut vorgebrachte Vorschlag, die Jagdsteuer nach dem sog. "Ostholsteiner Modell" zur Hälfte an die Kreisjägerschaft zurückzuzahlen, wenn dafür die Revierinhaber wieder die Fallwildbeseitigung übernähmen, ist nicht neu", so CDU-Fraktionsgeschäftsführer André Jagusch. "Hierbei von einer "Senkung" oder "Reduzierung" der Jagdsteuer zu sprechen, ist schlichtweg unzutreffend." Tatsächlich sollten die Revierinhaber weiterhin die volle Jagdsteuer bezahlen, von der dann lediglich die Hälfte an die Kreisjägerschaft weitergegeben werden solle, um damit zweckgebunden Bildungs- und Naturschutzmaßnahmen zu finanzieren.

"Dieser Vorschlag liegt seit mehreren Jahren vor, aber wurde stets abgelehnt, weil er schlicht ungerecht ist: Belastet wären einseitig die Revierinhaber mit der Steuerlast und der Aufgabe der Fallwildbeseitigung", so Jagusch.


Seitdem die Jagdsteuer von SPD, Grünen und Wählergemeinschaft wieder eingeführt wurde, gibt es im Kreis Plön immer wieder Probleme mit der Fallwildbeseitigung, die seither von den Straßenmeistereien mit übernommen werden muss. Die Beschwerden von Bürgern über Tierkadaver, die tagelang am Straßenrand liegenbleiben, hat es früher nicht gegeben. CDU und FDP hatten sich daher bereits in den vergangenen Jahren für die Abschaffung der Jagdsteuer eingesetzt. In diesem Fall wären die Revierinhaber vorbehaltlos bereit, wieder die Fallwildbeseitigung zu übernehmen.
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